Saisonabschluss gerettet – SG Rosian verabschiedet sich mit zwei Siegen aus der Saison

Am Samstag ging es für die Volleyballer des SG Rosian in die Bodelandhalle nach Quedlinburg. Am zentralen Abschlussspieltag der Landesliga Nord trafen die Rosianer auf den direkten Tabellennachbarn des TSV GutsMuths Quedlinburg und den abstiegsgefährdeten Gaterslebener VV. Besonders gegen die Quedlinburger hatten die Rosianer noch eine Rechnung offen. Mussten sie doch im Hinspiel eine bittere 1:3 Niederlage auf heimischem Boden hinnehmen.

Leider musste Lösel ersetzt werden – da er als Trainer der Frauenmannschaft des HSV Medizin Magdeburg im Einsatz war. Die gute Nachricht war, dass sich der Dreh- und Angelpunkt des Rosianer Spiels – Zuspieler Seeger – am Freitag noch fit meldete. Somit stand der Operation „Revanche gegen den TSV GutsMuths Quedlinburg“ nichts mehr im Wege.

Wie in fast jedem Spiel der SG Rosian wurden die ersten Punkte leichtfertig abgegeben und man lag schnell mit 1:4 zurück. Nach der folgenden Auszeit stabilisierte sich die Leistung der Rosianer. Die Zuteilung im Blockspiel gelang nun besser und die eigenen Angriffe fanden wieder ihr Ziel. Die Ehle-Städter kämpften sich auf 14:14 heran und konnten durch eine Angabenserie sogar auf 20:14 enteilen. Dabei konnte sich besonders Mittelblocker Kieler durch seine Schnelligkeit auszeichnen. Dadurch konnte er die richtigen Akzente im Block setzen sowie durch Schnellangriffe über die Mittelposition punkten. Der Rosianer Sechser sicherte sich den errungenen Vorsprung und gewann den ersten Satz mit 25:19.

Der zweiten Satz war ein Ebenbild des Ersten. Wieder eine Auszeit bei 1:4 Rückstand und die SG kämpfte sich wieder heran, dominierte das Spiel und übernahm die Führung. Dieses Mal jedoch bereits beim Stand von 6:6. Vor allem Kolwitz war immer wieder mit Angriffen aus dem Hinterfeld erfolgreich und somit auch ein Garant für die Punktejagd. Bis zum Stand von 21:18 sah es so aus, als ob auch der zweite Satz bereits sicher in der Tasche wäre. Doch die Unsicherheit im Angriff übermannte die Rosianer Spieler. Auch im Block konnte keine Erfolge mehr verbucht werden, so dass Punkt um Punkt abgegeben wurde. Der Satz kippte und die Rosianer mussten den bitteren Satzausgleich hinnehmen.

Im dritten und vierten Satz zeigten sich die Rosianer souveräner. Zwar konnten die Außenangriffe der Quedlinburger nicht vollständig verhindert, jedoch durch gute Blockarbeit ausreichend in seinen Aktionen gestört werden. Vor allem Libero Brüning konnte sich dabei in der Feldabwehr oft in Szene setzen und den Ball im Spiel halten. Dabei trugen Steffen und Ziolkowski mit variantenreichen Angriffen über die Außen zu wichtigen Punkten bei. Die Sätze Drei und Vier gingen jeweils mit 25:21 an die Rosianer.

Die Revanche war gelungen. Darüber hinaus zogen die Ehle-Städter durch diesen Sieg in der Tabelle an den Quedlinburgern vorbei.

TSV GutsMuths Quedlinburg – SG Rosian 1:3 (-19, 23, -21, -21)

Im folgenden Spiel zwischen Quedlinburg und Gatersleben ließ die Heimmannschaft aus Quedlinburg nichts anbrennen und gewann gegen die stark geschwächten Gaterslebener. Die direkten Konkurrenten um den Abstieg – WSG Reform Magdeburg – gewannen hingegen ihr Spiel gegen den HSV Medizin Magdeburg.

TSV GutsMuths Quedlinburg – Gaterslebener VV 3:0 (17, 16, 22)

Für Gatersleben ging es im letzten Spiel also um den Klassenerhalt. Dazu benötigten sie einen Sieg gegen Rosian. Der Rosianer Sechser wurde im Vergleich zum Quedlinburg-Spiel noch einmal umgestellt. Marschner wurde im Mittelblock aufgestellt, um die nötige Ruhe in das eigene Spiel gegen die zum Teil unkonventionell spielenden Gaterslebener zu bekommen. Den ersten Satz gewannen die Rosianer, trotz kleinerer Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr, souverän mit 25:14. Im zweiten Satz ließen sich die SGler etwas vom eigenen Spiel abbringen und verloren den Faden. Nach einer Auszeit beim Rückstand von 3:6 und den mahnenden Worten des Trainers, nahm der SG-Zug wieder Fahrt auf und gewann auch den zweiten Satz mit 25:19. Das 25:17 im dritten Satz war zwar dann kein Volleyballleckerbissen mehr, reicht jedoch um den Sieg und weitere drei Punkte einzufahren.

SG Rosian – Gaterslebener VV 3:0 (14, 19, 17)

Mit diesem Sieg holte die SG Rosian die angestrebten sechs Punkt aus den letzten beiden Spielen. Da der HSV Medizin auch sein zweites Spiel gegen Post Stendal verlor, konnten auch diese noch vom vierten Tabellenplatz verdrängt werden. Somit schließt die SG Rosian die Landesliga Saison 2013/2014 mit dem vierten Tabellenplatz ab. Die zweite Mannschaft des USC Magdeburg steigt in die Landesoberliga auf und der Magdeburger SV sowie der Gaterslebener VV müssen den Weg in die Landesklasse antreten.

„Mit dem vierten Tabellenplatz können wir zufrieden sein. Rückblickend kann man sich vielleicht ärgern, den einen oder anderen Punkt liegen gelassen zu haben, aber am Ende ist das Ergebnis vollkommen in Ordnung.“ resümiert Trainer Schmidt das Saisonergebnis.

Es spielten: Sebastian Kolwitz, Steven Kieler, Fabian Seeger, Kai Ziolkowski, Sascha Steffen, Peter Krüger, Andreas Marschner, Moritz Brüning, Reiner Schmidt

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Auf geht’s zum letzten Spieltag nach Quedlinburg

Am Samstag findet der letzte Spieltag der Landesliga Nord statt. Dieser wird zentral für alle Mannschaften in Quedlinburg ausgetragen. Der SG Rosian spielt dabei gegen die direkten Tabellennachbarn des TSV GutsMuths Quedlinburg und den Gaterslebener VV. Zwar sind die Rosianer aus der Abstiegsgefahr, allerdings entspricht der aktuelle sechste Tabellenplatz nicht ganz den Erwartungen. Daher besteht die Hoffnung noch den einen oder anderen Platz gut machen zu können. Im ersten Spiel trifft der Rosianer Sechser auf den Gastgeber aus Quedlinburg. Diese liegen mit nur einem Punkt vor den Rosianern. Dies und die Tatsache das Hinspiel in heimischer Halle gegen den Liganeuling verloren zu haben, sollten Motivation genug sein. Daher gilt es für die Rosianer die starken Außenangreifer der Quedlinburger im Zaum zu halten und an den zweiten Satz des Hinspiels anzuknüpfen, welchen man mit 25:7 gewann. Im zweiten Spiel geht es gegen den Gaterslebener VV. Für diese geht es hingegen noch um Einiges. Durch mehrere Siege konnte sich die WSG Reform wieder heran kämpfen und den Rückstand auf die Gaterslebener auf drei Punkte verkürzen. Sollten also die Gaterslebener ihre beiden Spiele verlieren, besteht für sie noch die Gefahr des Abstiegs. Die SG Rosian muss sich also auf einen Gegner einstellen, welcher bis auf das Letzte kämpfen wird. Vor der großen Sommerpause gilt es also noch einmal die letzten Reserven zu mobilisieren und die Saison mit zwei Erfolgen ausklingen zu lassen.

Nach der Euphorie kommt die Ernüchterung

Nach den zwei gewonnen Heimspielen gegen die Spitzenteams des USC Magdeburg II und Post Stendal, ging es am vergangenen Sonntag für die Volleyballer der SG Rosian nach Magdeburg. Dort sollte endlich der Knoten platzen und der Sprung unter die ersten Drei der Landesliga Nord gelingen. Leider konnte nur der Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten eingefahren werden, welcher jedoch ebenfalls hart erkämpft werden musste.

Bereits im ersten Spiel des Tages bot der MSV 90 den Routiniers des HSV Medizin Magdeburg Paroli und verlor trotz Satzball im fünften Satz nur knapp mit 16:14.

Magdeburger SV 90 – HSV Medizin 2:3 (-22, 22, -9, 22, -14)

Mit der Strategie über die starken Außenangreifer und einer guten Blockarbeit zu schnellen Punkten zu gelangen, scheiterte zunächst. Die Mannen des MSV 90 konnten mit einem soliden Block überzeugen und viele Angriffe der Rosianer zu Nichte machen. Die SGler fanden somit nicht so recht ins Spiel. Auch Auszeiten und Auswechslungen brachten keine Ruhe oder Konstanz in die Mannschaft. Der Rückstand wuchs weiter an und der erste Satz wurde nach nicht einmal 20 Minuten mit 16:25 abgegeben.

Im zweiten Satz stellt Trainer Schmidt um und brachte S. Kieler von Beginn an. Dieser sollte mit schnellen Angriffen über die Mitte den Gegner unter Druck setzen. Mit zwei Aufschlagsserien von P. Krüger zum 6:0 und F. Seeger zum 12:1 schien die Taktik auf zu gehen. Im weiteren Verlauf zeigten sich die SG nun stabiler im Aufbauspiel und konnten den Vorsprung sicher mit 25:16 ins Ziel bringen.

Nach den zwei völlig gegensätzlichen Sätzen gestalteten sich die Sätze drei und vier hingegen absolut ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt und machten es dem Gegner schwer sich entscheidend abzusetzen. Den dritten Satz gewann der MSV 90 knapp mit 30:28. Den vierten Satz konnten die Rosianer mit 25:23 für sich entscheiden und wieder nach Punkte ausgleichen.

Der letzte Satz musste nun die Entscheidung bringen. Durch eine Angabenserie von A. Lösel konnte die SG ein Vorsprung von 7:4 erzwingen, welche jedoch in Folge wieder leichtfertig verspielt wurde. Mit einem Rückstand von 7:8 wurden die Seiten gewechselt. Doch dieser und der sofortige Punktgewinn für die Rosianer schien den Knoten zum platzen gebracht zu haben. Bei eigener Angabe setzten die beiden Außenangreifer S. Kolwitz und S. Steffen nun deutliche Akzente und schalteten den Block des Gegners mit variantenreichen Angriffen aus. Mit einem am Ende verdienten 15:9 konnten sich die Rosianer einen 3:2 Erfolg sichern.

Magdeburger SV 90 – SG Rosian 2:3 (16, -16, 28, -23, -9)

Im zweiten Spiel ging es gegen den HSV Medizin Magdeburg. Dieser stellten sich als der erwartet schwere Gegner dar. Im ersten Satz lief man von Beginn an einem Rückstand hinter her, welcher im Verlust des ersten Satzes mit 25:22 mündete. Im zweiten Satz steigerten sich die Spieler des SG, gingen in Führung und konnten das Spiel bis zum Stand von 14:14 ausgeglichen gestaltet. Leider brach man danach ein gab diesen Satz mit 25:23 aus der Hand.

Scheinbar motiviert durch die Aussicht das Spiel doch noch drehen zu können, legten die Ehle-Städter noch einmal eine Schippe drauf. Schnell gingen sie im dritten Satz mit 8:4 in Führung und konnte diese im weiteren Verlauf auf 19:13 ausbauen. Vor allem über die Außenbahn kam der SG durch Linkshänder K. Ziolkowski und Kapitän S. Kolwitz immer wieder zu schönen Punkten. Auch Libero M. Brüning sorgt mit sicher Annahmen für die notwendige Stabilität im Spiel. Durch die erstarkte Gesamtleistung der Mannschaft konnte der erste Satzgewinn mit 25:16 verbucht werden.

Der vierten Satz gestaltete sich bis zum Stand von 9:9 wieder sehr ausgeglichen, jedoch kippte das Spiel. Bei einem Rückstand von 17:12 gaben sich die Rosianer Spieler auf, hörten auf zu kämpfen und vergaben den Satz mit 25:15. Am Ende ein verdienter Sieg für den HSV Medizin Magdeburg.

HSV Medizin Magdeburg – SG Rosian 3:1 (-22, -23, 16, -15)

„Leider konnten wir heute spielerisch nicht überzeugen, aber mehr war einfach nicht drin.“ resümiert A. Marschner die Gesamtleistung der SG Rosian. Damit verbliebt der SG Rosian auf dem sechsten Tabellenplatz der Landesliga Nord. Jetzt gilt es am letzten Spieltag am 15.03.2014 in Quedlinburg noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und gegen die Konkurrenten des TSV GutsMuths Quedlinburg und den Gaterslebener VV noch ein achtbaren Saisonabschluss abzulegen.

Es spielten: Sebastian Kolwitz, Steven Kieler, Fabian Seeger, Kai Ziolkowski, Sascha Steffen, Peter Krüger, Alexander Lösel, Andreas Marschner, Moritz Brüning, Reiner Schmidt

SG Rosian muss zum Verfolgerduell nach Magdeburg

Die Landesliga Nord ist spannend und ausgeglichen wie noch nie. Nach den beiden Siegen am letzten Spieltag konnten sich die Volleyballer der SG Rosian zwar nicht vom 6. Tabellenplatz lösen, jedoch weiteren Boden gut machen und den Rückstand auf den 2. Tabellenplatz auf drei Punkte verkürzen.

Umso mehr gilt es, am kommenden Sonntag im Auswärtsspieltag in Magdeburg weiter Boden gut zu machen, um das angepeilte Saisonziel, unter die ersten drei Plätze zu kommen, noch erreichen zu können. Die Mannschaft steht damit unter besonders hohem Druck, da die Zielsetzung nun doch wieder greifbar und aus eigener Kraft erreichbar scheint. In drei der letzten vier Spiele geht es dabei auch gegen die direkten Konkurrenten TSV GutsMuths Quedlinburg, Gaterslebener VV und HSV Medizin.

Doch vorher steht man am kommenden Sonntag dem Gastgeber des Magdeburger SV 90 gegenüber. Die Magdeburger haben in der bisherigen Spielzeit nur ein Spiel gewinnen können und stehen bereits als erster Absteiger fest. Hier sind die drei Punkte für die Volleyballer der SG Pflicht. Allerdings taten sich die Rosianer im Hinspiel schwer und sollten daher nicht übermütig in das Spiel gehen. Hier gilt es für die Trainer Ziolkowski und Schmidt, die richtigen Worte zu finden und die Mannschaft auf den Gegner einzustellen.

Im zweiten Spiel des Tages sollte es mit der Motivation leichter fallen. Hier kommt es zum ersten Finalspiel für die SG Rosian gegen die Routiniers des HSV Medizin Magdeburg. Diese konnten in diesem Jahr das erste Mal im Rahmen eines Punktspiels mit 3:2 bezwungen werden. Weiterhin steht man punktgleich mit den Magdeburgern, was dem Spiel eine besondere Spannung verleihen sollte.

In den letzten vier Punktspielen geht es also noch einmal um alles für die Mannen um Kapitän S. Kolwitz. Mit einer Stabilisierung der Mannschaftsleistung sollte das Saisonziel nun noch möglich sein!

Erfolgreiches Heimdebut und die Frage: Warum nicht gleich so?

Am vergangenen Samstag stand für die Volleyballer der SG Rosian der 5. Spieltag auf dem Programm. Ein ganz besonderer Spieltag. Nicht nur, dass man zum ersten Mal in der Loburger Sporthalle spielen durfte, auch die Ansetzungen versprach Spitzenspiele. So ist es am Ende nicht verwunderlich, dass alle Spiele über volle 5 Sätze gingen. Erfreulich und sicher auch ein wenig überraschend ist, dass die SG Rosian als Gewinner des Spieltages hervorgehen konnten.
Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die SG Post Stendal. Rosian spielte von Beginn an munter drauf los und konnte sich schnell einen Vorsprung erarbeiten. Dabei konnten K. Ziolkowski über Außen sowie S. Kolwitz über Angriffe aus dem Hinterfeld den Gegner immer wieder unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Doch die Stendaler kamen im späteren Spielverlauf besser ins Spiel. Trotz zweier Auszeiten war die SG nicht in der Lage den Satz nach Hause zu bringen und verloren knapp mit 25:23. Der folgende Satz war absolut ausgeglichen. Beide Mannschaften schenkten sich Nichts und auch der zweite Satz ging am Ende glücklich mit 26:24 an die Postler aus Stendal.

Die knapp verlorenen Sätze schien den Rosianern auftrieb für den dritten Satz zu geben. Schnell konnten sie sich mit einer Aufschlagserie einen Vorsprung herausspielen. Die gute Blockarbeit bildete dabei die Basis für den verdienten Satzgewinn mit 25:17. Dabei konnten sich die beiden Mittelblocker A. Lösel und P. Krüger ein ums andere Mal auszeichnen und die gegnerischen Angriffe sofort in eigene Punkte ummünzen.

Im vierten Satz verschliefen die Volleyballer von der Ehle wie so oft den Start und gerieten schnell mit 4:7 in Rückstand. Dieser Rückstand wuchs im Verlauf des Spiels weiter auf 12:17 an. Erst die Einwechselung von S. Kieler leitete die Wende ein. Mit seinen herausragenden Aktionen in der Feldabwehr konnte er den Ball immer wieder im Spiel halten und somit zum Gegenschlag über die starken Außen S. Steffen und S. Kolwitz einleiten. Die Rosianer kippten das Spiel mit 25:23 und erzwangen somit den fünften Satz.

Im fünften und entscheiden Satz ließen die Rosianer dann nichts anbrennen. Von Beginn an wach und kampfbereit setzten sie den Gegner unter Druck und machten den ersten Sieg gegen den SG Post Stendal mit 15:10 perfekt.

SG Rosian – SG Post Stendal 2012 – 3:2 (-23, -24, 17, 23, 10)

Im nächsten Spiel ging es gegen die zweite Auswahl des Universitätssportclubs Magdeburg. Bereits der erste Satz bot den Fans der SG ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Drittel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Im zweiten Drittel dominierten die Magdeburger klar. Beim Zwischenstand von 15: 9 für Magdeburg schalteten die Rosianer einen Gang runter und kamen noch einmal auf Touren. Schlussendlich konnten sie den ersten Satz mit 25:22 gewinnen. Der zweite Satz verlief nach gleichem Muster, jedoch zum Nachteil für Rosian. Sie führte klar mit 21:11 und verschenkte am Ende den Satz völlig unnötig mit 27:25.

Angefressen von der eigenen Leistung wuchsen die Ehle-Städter über sich hinaus und machten im dritten Satz mit 25:8 kurzen Prozess. Daran war vor allem Zuspieler F. Seeger maßgeblich beteiligt. Er setzte nicht nur seine Angreifer mit schönen Zuspielen in Szenen, sondern lies es sich nicht nehmen, den einen oder anderen Angriff kurzerhand selbst zu verwandeln. Im vierten Satz verschlief man dann wieder einmal den Start. Weiterhin machte sich eine zunehmende Unsicherheit in der Annahme breit. Diese Faktoren führten dazu, dass man den vierten Satz dem Gast als Geschenk mit 25:10 überreichte. Der nun folgende Tie-Break begann wiederum sehr ausgeglichen. Vor allem der Jüngste im Team des SG Rosian – Libero M. Brüning – konnte sich in dieser Phase auszeichnen und durch ein gutes Stellungsspiel die Angriffe des Gegners in der Feldabwehr zu Nichte machen. Mit einem leichten Vorsprung von 8:6 wurden die Seiten gewechselt und es ging in die zweite Phase des nun hoch spannenden Tie-Breaks. Der USC glich mit 8:8 aus bevor die Mannen um Kapitän S. Kolwitz alles klar machten und den letzten Satz mit 15:10 für sich entscheiden konnten.

SG Rosian – USC Magdeburg II – 3:2 (22, -25, 8, -10, 10)

Der Routine der Mannschaft A. Marschner brachte es auf den Punkt: „Wir haben heute spannenden Volleyball auf hohem Niveau gesehen. Noch etwas mehr Konstanz in unserem Spiel und wir gewinnen auch noch die letzten 4 Partien in dieser Saison.“

Trainer Schmidt lobt seine Mannen: „Ich bin stolz auf die geschlossene Mannschaftsleistung, vor allem aber über die der eingewechselten Spieler. Die Jungs sind hoch motiviert ins Spiel gegangen und haben sofort neue Akzente setzen können. 15 Ein- und Auswechslungen in 2 Spielen sind absoluter SG-Rekord.“

Es spielten: Sebastian Kolwitz, Steven Kieler, Fabian Seeger, Kai Ziolkowski, Sascha Steffen, Peter Krüger, Alexander Lösel, Andreas Marschner, Moritz Brüning, Reiner Schmidt

Das dritte Spiel des Tages gewannen die Postler aus Stendal in einem spannenden 5-Satzspiel.

SG Post Stendal 2012 – USC Magdeburg II – 3:2 (20, -24, -13, 18, 13)

Heimkehrer vor großer Herausforderung

Nach mehr als 4 Jahren spielen die Volleyballer des SG Rosian wieder in heimischen Gefilden. Am Samstag steht ihnen im Heimspiel in Loburg ein hartes Stück Arbeit bevor. Sie treten gegen dem bisher ungeschlagene Tabellenführer USC Magdeburg II und der SG Post Stendal 2012 an.

Im ersten Spiel des Tages geht es für die Volleyballer von der Ehle gegen SG Post Stendal. Diese haben in der aktuellen Saison bereits 4 Niederlagen verzeichnen müssen, was wohl zum großen Teil auf das aktuelle Verletzungspech bei den Altmärkern zurück zu führen ist. Auch der eigentliche Austragungstermin im Januar wurde durch die Stendaler aufgrund von einer Vielzahl an Verletzungen abgesagt und musste verschoben werden. Daher muss man gespannt sein, welchen Sechser die Stendaler auf das Feld bringen werden.

Im zweiten Spiel des Tages geht es gegen die zweite Vertretung des USC Magdeburg. Diese führen zurzeit Ungeschlagen die Landesliga Nord mit 5 Punkten Vorsprung an. Diese harte Nuss gilt es also zu knacken. Dabei kann das Trainergespann Ziolkowski und Schmidt wieder auf den kompletten Kader zugreifen und somit variabel agieren. Dabei hofft das Team natürlich auch auf den Zuspruch und die Unterstützung der Zuschauer im ersten Heimspiel seit 4 Jahren.

Neue Spielstätte der SG Rosian eingeweiht

Am 12.12.2009 durften die SG Rosian ihr letztes Heimspiel in der Sporthalle zu Rosian austragen. Zahlreiche Beschwerden der Gästemannschaften führte zu einem Ausschluss der Halle und dem Umzug des SG Rosians nach Güterglück.

Mit Ehrfurcht vor der nun wesentlich größeren Halle und der Befürchtung, dass nun die zahlreichen Fans aus Rosian und Umgebung ausbleiben würden, startete die Volleyballer der SG Rosian in die Saison 2010/2011.  Doch es gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes und einem bis dato nie erlebten Fanzuspruch. So konnte man an den ersten Spieltagen der Landesoberliga-Saison bis zu hundert Fans in der Güterglück Halle zählen. Leider folgte der sofortige Wiederabstieg in die Landesliga, in der man nun zur festen Größe zählt.

Nach 5 Jahren Abstinenz freuen sich die Volleyballer der SG Rosian wieder in heimische Gefilde ziehen zu dürfen. Zur Eröffnungsfeier zelebrierte man dieses Ereignis mit einem kleinen Match gegen die 2. Mannschaft der SG.

Die Volksstimme berichtet ebenfalls vom Ereignis: http://www.volksstimme.de/mobile_website/lokal_mobil/burg_mobil/1219104_Nach-Warten-und-Zweifeln-heisst-es-nun-Sport-frei.html

Am kommenden Samstag, den 15.02.2014 geht es für die SGler auch gleich in die Vollen. Der Vorbericht folgt in den nächsten Tagen.